Themenbild Suchtprävention

REBOUND

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Koordinierung von Beratung und Angeboten
für Gesunde Schulen in Thüringen

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REBOUND Schule


Lebenskompetenz- und Suchtpräventionsprogramm

Zielgruppe


  • Als universelles Präventionsprogramm richtet sich das Programm an Jugendliche ab 14 Jahren und wird in der Regel in der 9. Klassenstufe durchgeführt.

Laufzeit


  • Der REBOUND Schulkurs umfasst 16 Einheiten zu jeweils 90 Minuten, die entweder wöchentlich unterrichtet (ab Klasse 9) oder in Form von 5 Projekttagen durchgeführt werden. Durch die Multiplikatorenausbildung der Pädagog:innen wird das Programm nachhaltig in den Schulstrukturen vor Ort verankert

Regionale Reichweite


  • Bundesweit

Projektbeschreibung


REBOUND ist ein standardisiertes Lebenskompetenz- und Risikokompetenzprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren. Das Programm umfasst Elemente der Verhaltens- und Verhältnisprävention und wird an Schulen von weitergebildeten Fachkräften (Lehrer, Sozialpädagogen, Psychologen, Gesundheitsförderer) durchgeführt.
REBOUND strebt danach, Schutzfaktoren wie kognitive und emotionale Kompetenz, die Wahrnehmung eigener Fähigkeiten und das Selbstwirksamkeitserleben zu fördern. Außerdem sollen die autonome Entscheidungsfindung gestärkt, positive Gruppennormen entwickelt und die Risikowahrnehmung geschärft werden. Es zielt darauf, experimentell konsumierende Jugendliche zu risikoarmem Verhalten anzuregen und nicht-konsumierenden Jugendliche in ihrer Entscheidung und Haltung zu stärken. REBOUND ist modular aufgebaut und im Rahmen seiner Grundprinzipien erweiterbar.
Die zentrale Methode im REBOUND-Kurs sind realitätsnahe Kurzfilme, die aktiv und gemeinschaftlich ergründet und bewertet werden ("Explorative Filmarbeit"). Die pädagogische Arbeit mit gefilmten Szenarien in REBOUND soll die Vorstellungskraft der Jugendlichen trainieren: Welche Zukunft könnte bei dieser oder jener Risikoentscheidung entstehen? Teilnehmer des REBOUND-Kurses sollen ihre Entscheidungsfähigkeit und ihr Wissen verbessern; Klassen oder Gruppen sollen sich ihrer Werte und Normen bewusstwerden und Schulen sollen Regeln im Umgang mit Risikoverhaltensweisen formulieren.

Zielsetzung


Hauptziele:

  • Die Anregung Jugendlicher zur Entwicklung wichtiger Sozial- und Selbstkompetenzen, sowie das Erlernen eines achtsamen und verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol und Drogen.

Teilziele:

  • Stärken bewusst machen und fördern (Bewusstheit schaffen)
  • Einen eigenständigen und gesunden Umgang mit Risiken erlernen (Risikokompetenz von Einzelnen fördern)
  • Risikobewusste Peer-Groups (Risikokompetenz als Norm)

Schulische Rahmenbedingungen


Zeit

  • Zur Durchführung ist eine viertägige Weiterbildung notwendig.
  • Der Kurs selbst benötigt 5 Tage bzw. 16*90 Minuten - in Abhängigkeit vom gewählten Implementationsmodell.

Räumlichkeiten

  • Jeder Klassenraum, in dem genügend Platz ist, um einen Stuhlkreis zu bilden.

Personal

  • Idealerweise wird das Programm in allen Klassen einer Jahrgangsstufe durchgeführt.
  • Die Anzahl der benötigten Lehrer:innen und / oder Sozialpädagog:innen hängt davon ab. Viele Pädagog:innen führen den Kurs im Tandem durch (Team Teaching).

Materialien

  • Mindestvoraussetzung ist die Möglichkeit, Kurzfilme vorführen zu können.

Digitale Umsetzung

  • Internetzugang und ein internetfähiges Endgerät für jede:n Teilnehmer:in

Anbieter

FINDER e.V.

Ansprechpartner/in

Maximilian von Heyden

Anschrift

Boxhagener Straße 82a | Berlin 10245

Kontakt

(030) 4403 6946
info@finder-akademie.de 

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